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Werner Weiss bitte um Unterstützung einer Petition an den Stadrat, wobei jeder Interessent seine Meinung zu der Gestaltung des Hauses Albertsplatz 4 mitteilen kann. interessenten brauchen nur " petition albertsplatz " in die suchmaschine ( z.b.  google) eintippen. dann öffnet sich unsere petition zur verbesserung der neubaufassade am albertsplatz mit text und die möglichkeit zu unterschreiben.
Machen Sie von dieser Möglichkeit der Meinungsbildung Gebrauch! 

Vorher schrieb Werner  Weiss , für stadtbild coburg, tel.26946         coburg, 5. juli 2017


an die

stadtverwaltung coburg

wohnbau coburg



optische schadenbegrenzung am neubau albertsplatz/ecke kuhgasse

sehr geehrte frau bürgermeisterin frau dr. weber , sehr geehrter herr oberbürgermeister norbert tessmer, sehr geehrte  damen und herren des stadtrates,  sehr geehrte herren meyer und pfuhlmann ( wohnbau) ,

wie sie wissen, steht der neubau albertsplatz / ecke kuhgasse in weiten bevölkerungskreisen, bei architekten und auch bei vielen stadträten zu recht in der kritik, die auch stadtbild coburg teilt.

nachdem mit dem vollendeten neubau  fakten geschaffen wurden, wäre es müßig , im nachhinein den  bau "neu erfinden" zu wollen . es besteht aber die  reelle chance , durch „harmonisierenden anstrich“  den neubau- fremdkörper , insbesondere die "schießscharten-fenster" nachträglich durch faschen  gefälliger zu gestalten.

deshalb rege ich hiermit im konsens mit stadtbild coburg an, die groben fensterkonturen durch farbfaschen abzumildern.
sofern archtitekten der wohnbau sich dabei nicht selbst einbringen, könnten fachleute der coburger malerinnung und/oder architektur- bzw. designstudenten ideen dazu beitragen. 
da stadtbild coburg sehr an einer optischen angleichung des sterilen neubaus an das filigrane denkmalgeschützte nachbar-ensembles im sinne unserer satzung gelegen ist, wäre unser verein sogar bereit, sich an den kosten des makeup – liftings -prozentual  zu beteiligen.

vorgaben sollten sein:
1.die beiden überdimensionierten "kantigen" dachgauben "farblich abzuschrägen" und dadurch niedriger erscheinen zu lassen.
2.die "nackten" fenster mit faschen zu umranden und somit die schroffen konturen abzumildern sowie
3. die einscheiben-schaufenster an der albertsplatzseite nachträglich mit  kämpfer zu unterteilen.

Diese drei angedachten maßnahmen zur „schadenbegrenzung“ hätten trotz relativ geringen aufwands einen hohen effekt , um dem prestigeobjekt albertsplatz städtebaulich auch besser zu entsprechen.  !



es wäre ein zeichen von bürgernähe, wenn alternativ-vorschläge öffentlich dargestellt würden und die coburger bevölkerung mit entscheiden dürfte, welche lösung sie präferiert.
bevor ich mich in dieser sache aber weiter engagiere, bitte ich sie , mir bis 20.juli 17 mitzuteilen, ob sie als entscheidungsträger bzw. als bauherr prinzipiell bereit wären,
1. meine initiative zur nachträglichen “schadenbegrenzung“ zu unterstützen und
2. das votum der bürger eventuell ins kalkül zu ziehen.

mit freundlichem gruß
werner weiss, stadtbild coburg
p.s.
auszug aus dem internet:
"Jeder Neubau bietet eine gute Gelegenheit, das Gesicht eines Hauses durch bewusste Auswahl und gekonnte Hervorhebung der Fenster ansehnlich in Szene zu setzen.
Fensterfaschen haben in der Architekturgeschichte eine lange    

Tradition. Schon bei mittelalterlichen Burgen wurden Tür- und

Fensteröffnungen von der Wandfläche abgehoben. Später wurde es

mit dem Aufkommen verputzter Wände üblich, einen Kontrast mit

Farbe und Ornamenten herzustellen. Heute dienen Faschen dazu,

die Fenster eines Hauses optisch zu vergrößern und eine

harmonische Wirkung der Fassade zu erzielen - ein Effekt, der in

Kombination mit den passenden Fenstern seine Wirkung nicht

verfehlt: Selbst einfache Fensterfaschen suggerieren eine

hochwertige Gebäudesubstanz. Darüber hinaus können

Fensterfaschen dazu beitragen, dass Fenster nach einer

Fassadenertüchtigung nicht wie Schießscharten wirken .

Moderne Fensterfaschen gibt es als bloße Farbanstriche oder vorgefertigte Bauelemente aus verschiedenen Materialien. Eine besonders zeitgemäße Form, Fenster dekorativ zu gestalten, ist der Designrahmen. Dabei werden z.B. Kapitele in die Fensterlaibung und um die Fensteröffnung herum gesetzt. Designrahmen können so Fenstern auch die Optik eines historischen Stilfensters verleihen."

p.p.s.       werner weiss , stadtbild coburg, tel.26946         coburg, 5. juli 2017



an die

stadtverwaltung coburg

wohnbau coburg



optische schadenbegrenzung am neubau albertsplatz/ecke kuhgasse



sehr geehrte frau bürgermeisterin frau dr. weber , sehr geehrter herr oberbürgermeister norbert tessmer, sehr geehrte  damen und herren des stadtrates,  sehr geehrte herren meyer und pfuhlmann ( wohnbau) ,



wie sie wissen, steht der neubau albertsplatz / ecke kuhgasse in weiten bevölkerungskreisen, bei architekten und auch bei vielen stadträten zu recht in der kritik, die auch stadtbild coburg teilt.



nachdem mit dem vollendeten neubau  fakten geschaffen wurden, wäre es müßig , im nachhinein den  bau "neu erfinden" zu wollen . es besteht aber die  reelle chance , durch „harmonisierenden anstrich“  den neubau- fremdkörper , insbesondere die "schießscharten-fenster" nachträglich durch faschen  gefälliger zu gestalten.



deshalb rege ich hiermit im konsens mit stadtbild coburg an, die groben fensterkonturen durch farbfaschen abzumildern.

sofern archtitekten der wohnbau sich dabei nicht selbst einbringen, könnten fachleute der coburger malerinnung und/oder architektur- bzw. designstudenten ideen dazu beitragen.



da stadtbild coburg sehr an einer optischen angleichung des sterilen neubaus an das filigrane denkmalgeschützte nachbar-ensembles im sinne unserer satzung gelegen ist, wäre unser verein sogar bereit, sich an den kosten des makeup – liftings  prozentual  zu beteiligen.



vorgaben sollten sein:



1.die beiden überdimensionierten "kantigen" dachgauben "farblich abzuschrägen" und dadurch niedriger erscheinen zu lassen.

2.die "nackten" fenster mit faschen zu umranden und somit die schroffen konturen abzumildern sowie

3. die einscheiben-schaufenster an der albertsplatzseite nachträglich mit  kämpfer zu unterteilen.



Diese drei angedachten maßnahmen zur „schadenbegrenzung“ hätten trotz relativ geringen aufwands einen hohen effekt , um dem prestigeobjekt albertsplatz städtebaulich auch besser zu entsprechen.  !



es wäre ein zeichen von bürgernähe, wenn alternativ-vorschläge öffentlich dargestellt würden und die coburger bevölkerung mit entscheiden dürfte, welche lösung sie präferiert.



bevor ich mich in dieser sache aber weiter engagiere, bitte ich sie , mir bis 20.juli 17 mitzuteilen, ob sie als entscheidungsträger bzw. als bauherr prinzipiell bereit wären,



1. meine initiative zur nachträglichen “schadenbegrenzung“ zu unterstützen und

2. das votum der bürger eventuell ins kalkül zu ziehen.



mit freundlichem gruß



werner weiss, stadtbild coburg







p.s.



auszug aus dem internet:



"Jeder Neubau bietet eine gute Gelegenheit, das Gesicht eines Hauses durch bewusste Auswahl und gekonnte Hervorhebung der Fenster ansehnlich in Szene zu setzen.



Fensterfaschen haben in der Architekturgeschichte eine lange

Tradition. Schon bei mittelalterlichen Burgen wurden Tür- und

Fensteröffnungen von der Wandfläche abgehoben. Später wurde es

mit dem Aufkommen verputzter Wände üblich, einen Kontrast mit

Farbe und Ornamenten herzustellen. Heute dienen Faschen dazu,

die Fenster eines Hauses optisch zu vergrößern und eine

harmonische Wirkung der Fassade zu erzielen - ein Effekt, der in

Kombination mit den passenden Fenstern seine Wirkung nicht

verfehlt: Selbst einfache Fensterfaschen suggerieren eine

hochwertige Gebäudesubstanz. Darüber hinaus können

Fensterfaschen dazu beitragen, dass Fenster nach einer

Fassadenertüchtigung nicht wie Schießscharten wirken .

Moderne Fensterfaschen gibt es als bloße Farbanstriche oder vorgefertigte Bauelemente aus verschiedenen Materialien. Eine besonders zeitgemäße Form, Fenster dekorativ zu gestalten, ist der Designrahmen. Dabei werden z.B. Kapitele in die Fensterlaibung und um die Fensteröffnung herum gesetzt. Designrahmen können so Fenstern auch die Optik eines historischen Stilfensters verleihen."
p.p.s.        Definition: Eine „Fasche“ (ital. fascia „Binde“, „Band“) ist in der Baukunst eine vor- oder eingelegte rahmenartige Einfassung von Türen oder Fenstern - meist aus Holz, Stein oder Putz, die besonders in der Renaissance und im Barock auch zur ornamentalen Gliederung und Bereicherung der Fassade diente.

Gemeinschaft Stadtbild Coburg e.V.

Ernstplatz 12, 96450 Coburg



An CT und NP



                                                                                                        

                                                                                              Postanschrift: Von-Mayer-Str. 6

                                                                                                                       96450 Coburg

                                                                                                            Tel.: /Fax 09561-630978

                                                                                                                                   Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!    

Brigitte Trausch                                                                                                         Mobil: 0171-8040974

                                                                                        Coburg, den 08.07.2017



Kritik am Haus Albertsplatz 4

Vergleicht man die Fassade des abgerissenen Hauses Albertsplatz 4 mit der heutigen Fassade, kann man nur mit Bedauern feststellen, dass die heutigen Architekten meilenweit von den Fähigkeiten ihrer Vorgänger entfernt sind. Wer in dieser Altstadtsituation einen so langweiligen, eintönigen, ja einfältigen Bau entwirft und diesen neben die gegliederten Nachbarhäuser stellt, sollte vielleicht doch noch einmal über seinen Beruf und dessen Anforderungen nachdenken.

Bauen im Bestand, vor allem in einer gewachsenen, denkmalswürdigen Umgebung verlangt Fingerspitzengefühl, Einfühlungsvermögen und vielleicht auch ein wenig Geschmack. Dies fehlte den hier tätigen Architekten, als sie die ungegliederten Flächen mit Sehschlitzen planten.

Es bleibt zu hoffen, dass die nun angeregten Korrekturideen mit farblichen Gliederungen wenigstens nachträglich optisch eine geringe Verbesserung schaffen können. Es darf wohl davon ausgegangen werden, dass sich hier niemand darauf berufen wird, der „Urheber“ dieses Werkes gewesen zu sein.   



Bank: SCL IBAN DE 70 783500 0000 0000 4143; BIC: BYLADEN1COB 
1. Vorsitzender     Dr. Hans-Heinrich Eidt,     96450 Coburg, v.Mayer Str. 6,         Telefon (09561) 76555
2. Vorsitzender     Stefan Zapf,                      96450 Coburg, Plattenäcker 14,     Telefon (09561) 39775
Schatzmeister       Helmut Raab                     96482 Ahorn, Feldstr. 3                      Telefon  0173-2194685



 werner weiss , coburg                                                                                                             coburg, 10.07.2017



sehr geehrter herr oberbürgermeister, sehr geehrte frau bürgermeisterin dr. weber, sehr geehrte herren der wohnbau , sehr geehrte damen und herren des coburger stadtrates,

liebe freunde coburgs,

um die im anhangbrief geäußerte kritik an dem neubau am albertsplatz nun auch aus fachlich kompetenter sicht zu untermauern, habe ich einen von der architektenkammer öffentlich bestellten und vereidigten sachverständigen aus NRW um dessen beurteilung gebeten. dieser hat sich  über die bauliche situation am albertsplatz ein bild gemacht und kommt zu unten stehender beurteilung bzw. empfehlung.

Ich bitte sie, diese stellungnahme ins kalkül zu ziehen und  mich wissen zu lassen, inwieweit sie eine verbesserung bzw. anpassung der fassade an die umgebende bebauung befürworten werden.

mit freundlichem gruß

werner weiss

Empfehlung:

.1.    Das Zwerchhaus (Fassadenbündige Gaube) müsste durch eine Stuckleiste von der Hauptfassade getrennt werden, besser in Verbindung mit einem gezahnten, breitem Profil (siehe Gebäude rechts vom Neubau), weil die Hauptfassade des Neubau-Gebäudes jetzt eine im Vergleich zu den Nachbargebäuden unproportionierte Höhe hat, da durch das fehlende teilende Profil der Beginn der Dachfläche/Mansarde nicht definiert wird.

2.    2...   Die Fenster sollten mindestens durch eine Sprosse angedeutete Oberlichter erhalten, um den Fensterteilungen der Nachbargebäude Rechnung zu tragen, die jetzt vorhandenen „schlanken aufrechten“ Proportionen entsprechen nicht deren Formensprache.

3.   3    Das Erdgeschoss müsste nicht nur durch einen Farbwechsel, sondern durch ein erhabenes Profil, wie bei den Nachbarhäusern, abgesetzt werden. Nur so kann die Kleinteiligkeit der einzelnen Fassadenflächen aufrecht erhalten werden und die übliche Nutzung ablesbar bleiben; in Form von Erdgeschoss/Gewerbe plus Obergeschosse/Wohnen plus Mansarde/Speicher.

4.     4.   Die Schaufenster sollten mindestens durch eine breite Sprosse, besser durch einen glasteilenden Kämpfer in Höhe des Oberlichtes der Eingangstür gegliedert werden, wie zur Kuhgasse hin bereits geschehen ist, um wenigstens ansatzweise die Fensterteilung der Nachbargebäude aufzugreifen, wobei diese in Anlehnung an den goldenen Schnitt (3:5:8) harmonisch aufgeteilt sind.

5.   5.   Alle Fenster- und Türöffnungen sollten eine mit einem zierlichen Stuckprofil eingefasste umlaufende Fasche erhalten, mindesten jedoch eine farblich abgesetzte Fasche, um das Verhältnis der Fassadenfläche zur Fensterfläche der Nachbarbebauung anzupassen.

6.       Alle diese Maßnahmen sind nachträglich, ohne Eingriff in die Bausubstanz realisierbar, ein erneutes Einrüsten der Fassadenflächen (ohne Dach- und Zwerchhausflächen) ist wahrscheinlich erforderlich.